Rocky Mountains Tour

Seit 1992 wurde die Tour von Faascinating Tours 17 Mal mit grossem Erfolg durchgeführt. Eitzinger Sports übernahm die Tour 2009 von Hugo Faas, der als Reiseleiter weiterhin mitverantwortlich ist.

Tour-Informationen

  • 02. - 24.09.2017

Highlights

  • 21 Tage Entdecken des Wilden Westens

  • 1‘800 km und 20‘000 Hm

  • 18 Etappen und zwei Ruhetage

  • Höchste asphaltierte Strasse der USA auf 4'348 m.ü.M. (Mount Evans)

  • Viele National Parks und National Forests

  • Mehrere Male überqueren wir die Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik (Continental Divide)

  • Unvergleichliche Natur

  • Total 15 Pässe oder Bergstrassen auf über 3'000 m.ü.M

  • Grossartige Berglandschaften mit wildromantischen Canyons,  gewaltige Passstrassen, blumenübersäte Hochplateaus, Espenwälder, Bergseen...

  • Radfahren im Wilden Westen: Hier lebten einst berühmte Indianer-Stämme, die vom Gold- und Silberrausch vertrieben wurden. Viele der Ortschaften zeugen von dieser Zeit: Durango, Silverton, Aspen, Leadville, Idaho Springs, Georgetown....
     

Leistungen

  • Linienflüge mit Lufthansa in Economy Klasse inkl. einem Gepäckstück bis 23 kg (Fahrrad-Transport nicht inklusive, zahlbar beim Check-in, Preis EUR 100.—bzw. USD 150.—pro Weg, Aenderungen jederzeit vorbehalten).
    Preis in Business-Klasse auf Anfrage.

  • Übernachtungen in sehr guten Motels, Lodges und Hotels der Mittelklasse. Basis Zweibett-Zimmer mit Bad/Dusche, Frühstück, inkl. Taxen. Einzelzimmer sind nur bedingt möglich.

  • Alle Flughafentransfers

  • Kompetente Schweizer Reiseleitung von Eitzinger Sports

  • Verschiedene Leistungsgruppen unter der Leitung von erfahrenen Eitzinger Sports Guides

  • Begleitfahrzeug mit Gepäcktransport und Betreuung auf der Tour

  • Mittagslunch während den Touren, ein Barbecue und ein Abschluss-Essen (weitere Nachtessen sind individuell und nicht im Preis inbegriffen)

  • Getränkestation mit Produkten von Sponser

  • Mechaniker-Service mit kleiner Werkstatt

  • Rocky Mountains Tour Radbekleidung-Set (Trikot und Velohose) 

  • Sportbag mit Bidon

  • Detailliertes Tourbuch mit genauen Routen-Beschreibungen für jeden Tag, vielen Tipps für die Vorbereitung und allem Wissenswerten für die Reise.

  • Organisation und Durchführung einer Voraustour und anschliessendem Informationsabend einige Wochen vor der Abreise.
     

Preise

Preis pro Person im Doppelzimmer: 6'900.00 CHF

Preis pro Person im Einzelzimmer: 8'695.00 CHF

Route

1. Tag: Flug nach Denver und Transfer zum Hotel in Boulder

 

2. Tag: Lake McIntosh Rundkurs, ca. 91 km und 500 Hm

Zum Einrollen profitieren wir davon, dass Boulder nur am Fuss und nicht in den Rocky Mountains liegt. Von Boulder dehnt sich eine riesige Ebene aus, die ehemalige Prärie. Das heisst wir radeln am ersten Tag in flachem Gelände, mit einem Stopp am Lake McIntosh im Erholungspark von Longmont.

 

3. Tag: Boulder – Lyons – Allenpark – Estes Park, ca. 87 km und 1'300 Hm

Heute geht es bereits etwas in die Berge. Wir verlassen Boulder über den Foothill Hwy in Richtung Lyons. Unser Ziel ist das auf 2300 m gelegene schmecke Städtchen Estes Park. Dieses erreichen nach dem Aufstieg durch den wildromantischen South St.Vrain Canyon mit seinen eindrücklichen Felsformationen.

 

4. Tag: Estes Park – Trailridge Road – Grand Lake, ca. 77 km und 1'300 Hm

Jetzt geht es bereits richtig zur Sache, die wir aber mit Respekt vor der ungewohnten Höhe angehen, wartet doch die mit 3713 m höchste Passstrasse der USA – die Trail Ridge Road – darauf, von uns erklommen zu werden. Die ganze Strecke führt durch den berühmten Rocky Mountains National Park, der ein grossartiges Naturerlebnis garantiert. Und Grand Lake ist ein wahres Bijoux der Rockies.

 

5. Tag: Grand Lake – Berthoud Pass – Idaho Springs, ca. 114 km und 1'300 Hm

Die heutige Etappe ist geprägt vom Radeln durch zwei Hochtäler. Dennoch dürfen wir mit dem Berthoud Pass auch heute einen 3'000er überqueren. Bereits zum zweiten Mal passieren wir dabei die Continantal Divide, die Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik. Tagesziel Ist Idaho Springs, wo es auch heute noch viele Zeugen des Silber- und Goldrausches zu sehen gibt.

 

6. Tag: Mount Evans, ca. 92 km und 2100 Hm oder 119 km und 2'700 Hm                                     

Möglichst früh im Sattel rollen wir auf einer schönen, sanft ansteigenden Strasse entlang dem Chicago Creek ein. Schon nach 10 km beginnen die ersten Kehren und damit die ersten knackigeren Steigungen. Beim Echo Lake haben wir fast die Hälfte des Aufstiegs geschafft. Jetzt beginnt der eigentliche Aufstieg zum Mount Evans (mit 4'348 m.ü.M. die höchste asphaltierte Strasse der USA), einem der Höhepunkte unserer Rocky Mountains Tour.

 

7. Tag: Idaho Springs – Loveland Pass – Frisco, ca. 84 km und 1'740 Hm

Bereits nach 22km gibt es den ersten Stopp in Georgetown, dem vielleicht besterhaltenen Städtchen der Rockies. Dann folgt der endlos lange Aufstieg zum 3655 m hohen Loveland Pass. Dafür sind dann die letzten 40km nur noch Abfahrt und Ausrollen. Übernachtet wird in Frisco, ein weiterer Ort, der von Wildwest-Romantik geprägt ist.  

 

8. Tag: Frisco – Fremont Pass – Leadville, ca. 48 km und 800 Hm           

Nach den Anstrengungen der letzten Tage haben wir uns diese kurze Etappe verdient. Zwar stellt sich uns wieder ein 3000er Pass in den Weg, der Fremont Pass (3450m) mit der Climax-Mine. Wir sind dann früh genug in Leadville, um die National Mining Hall of Fame und weitere Zeugen der Bergbau-Vergangenheit anzusehen. Heute übernachten wir sogar auf 3000m!

 

9. Tag: Leadville – Independence Pass – Aspen, ca. 95 km und 1'050 Hm

Entlang dem Arkansas River, der hier noch ein kleines Bächlein ist, pedalen durch eine von 4000ern umrahmte Hochebene nach Twin Lake, wo der Aufstieg zum Independence Pass (3686m) beginnt. Ein wunderschöner aber auch ziemlich anstrengender Pass. Gut, dass am nächsten Tag der erste Ruhetag ansteht.

 

10. Tag: Ruhetag in Aspen                                                                   

Das St. Moritz der USA, Aspen, ist ein Nobel-Wintersportort und bekannt als die Perle der Rocky Mountains. In einem grossartigen Skigebiet tummelt sich im Winter alles, was Rang und Namen hat. Mögliche Aktivitäten: Mit dem Sessellift auf den Mount Aspen, Velo- oder Busfahrt zum Maroon Lake oder eine Stadtbesichtigung und Shoppen in Aspen.

 

11. Tag: Aspen – Paonia, ca. 140 km und 1'100 Hm

Eine eher lange Etappe, dafür aber nur mit einem Pass und das Ziel ist rund 700 Meter tiefer gelegen. Von Aspen bis nach Carbondale fahren wir auf einem schönen Veloweg, der auf einer alten Bahntrassee gebaut wurde. Leicht ansteigend geht es weiter entlang dem Crystal Creek nach Redstone, das dem Namen entsprechend von roten Felsen umgeben ist. Darauf folgt der Aufstieg zum McClure Pass, der Rest ist Ausrollen nach Paonia.

 

12. Tag: Paonia – Montrose, ca. 150 km und 2'250 Hm oder 99 km und 600 Hm

Je nach Wahl die schwerste oder die leichteste Etappe der Tour. Die schwere Variante führt durch den wilden und sehr tiefen Black Canyon of the Gunnison (ein National Monument). Bei der leichteren Variante umfahren wir diesen Canyon und vermeiden so die drei doch recht happigen Aufstiege.

 

13. Tag: Montrose – Red Mountain Pass - Silverton, ca. 99 km und 1'770 Hm

Nach ausgedehntem Einrollen erreichen wir Ouray im Switzerland of the Rockies. Von dort erklimmen wir über den Million Dollar Highway den Red Mountain Pass, der uns im Herbst ein farbenprächtiges Schauspiel bietet. Ausrollen nach Silverton, einem Städtchen, in dem alle Wildwest-Clichées Wirklichkeit waren.

 

14. Tag: Silverton – Durango, ca. 83 km und 1'000 Hm

Heute stehen zwei Pässe – Molas Pass und Coal Bank Pass - sowie ein Abstecher zum Andrews Lake auf dem Programm. Dann geht es durch das Animas River Valley hinunter nach Durango, einer Western-Stadt der Extraklasse.

 

15. Tag: Ruhetag in Durango

Wie Aspen ist auch Durango ein idealer Ort für einen Ruhetag. Mögliche Aktivitäten: Fahrt mit der Schmalspurdampfbahn nach Silverton und zurück (gehört zu den fünf schönsten Dampfbahnfahrten weltweit), Stadtbesichtigung und Shopping (hier gibt es alles, was das Western-Herz begehrt und vieles mehr), im Saloon des Strater-Hotels abhängen oder für Nimmermüde den Animas Valley Loop (50km) abpedalen.

 

16. Tag: Durango – Mesa Verde Nationalpark, ca. 110 km und 2'000 Hm

Die ersten 55 Kilometer führen uns zum Aufstieg auf den Mesa Verde Nationalpark, der in die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen wurde. Auf diesem zerklüfteten Tafelberg finden sich viele Fundstätten der frühen Pueblo-Indianer. Wir besichtigen (fakultativ) den Cliff Palace oder geniessen die Stille dieses abgelegenen Orts und sparen so 20 Kilometer und rund 450 Höhenmeter.

 

17. Tag: Mesa Verde Nationalpark – Dolores, ca. 82 km und 1'150 Hm

Wir beginnen den Tag mit der (fakultativen) Besichtigung des Balcony House, einer weiteren spektakulären Sehenswürdigkeit. Oder wir schlafen etwas länger und sparen 27 Kilometer und 450 Höhenmeter. Anschliessend verlassen wir diesen aussergewöhnlichen Ort und pedalen via Cortez nach Dolores.

 

18. Tag: Dolores – Lizard Head Pass – Telluride, ca. 104 km und 1'450 Hm

Entlang dem Dolores River fahren wir zu einem weiteren 3000er Pass, dem Lizard Head Pass, hinauf. Auf dem Weg machen wir im schmucken Örtchen Rico Halt. Am Ende der Abfahrt wartet eine weitere Perle der Rockies auf uns: Telluride, das sich vom wilden Western-Städtchen zu einem hippen Skiort gewandelt hat.

 

19. Tag: Telluride – Gateway, ca. 166 km und 700 Hm

Diese längste Etappe der Tour ist sicher nicht die anstrengendste. Es stehen rund 600 Höhenmeter dafür 1200 Minus-Höhenmeter auf dem Programm. Vorbei an Örtchen, die an den Bergbau erinnern, kommen wir zum Dolores Canyon, der mit seinen roten Sandstein-Felswänden ein beeindruckendes Naturschauspiel bietet.

 

20. Tag: Gateway – Grand Junction, ca. 90 km und 1'000 Hm

Weiter geht es mit unserer Canyon-Fahrt durch eine Gegend, die touristisch weitgehend unerschlossen ist. Sanft ansteigend fahren wir den Unaweep Canyon bis zum Scheitelpunkt empor, um dann weiter locker nach Grand Junction zu pedalen. Dieser Ort hat eine bewegte (Bergbau-) Geschichte hinter sich und hat sich zu einer sympathischen Stadt mit eigenem Flair entwickelt.

 

21. Tag: Colorado National Monument Runde, ca. 62 km und 1'000 Hm

Zum Abschluss der Tour ein weiterer Höhepunkt: das Colorado National Monument. Erosion durch Wind und Wasser, Hitze und Frost hat tiefe Abbrüche, steile Felswände und unverwechselbare Formen in die Sandsteinfelsen geformt, deren Farben von orange über rot und purpur bis braun reichen. Ein einmaliges Naturspektakel, das die Kameras heiss laufen lassen wird...

 

22. Tag: Transfer zum Flughafen nach Denver

Einpacken und Verladen.

Fahrt mit Bus zum Flughafen Denver und Rückflug

 

23. Tag: Ankunft in Europa

“Seit Jahren sind die Eitzinger Fernfahrten der Höhepunkt meiner Saison. Den Alltag vergessen und sorgenfrei mit Gleichgesinnten auf super Routen meinem liebsten Hobby nachgehen. Alles darum herum wird vom radbegeisterten Team perfekt organisiert!”
Anton_Schnetzer4.jpg Anton Schnetzer

langjähriger Gast, Präsident Veloclub Victoria Gerlafingen

Leitung

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Bernd Wochner

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