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 vor dem Start zur Einrollrunde
 Zion Canyon
 wow, radeln durch den Zion N.P.
 beim wandern im Bryce Canyon
 Bryce Canyon N.P.
 Grand Staircase Escalante N.M.
 eine lange aber angenehme Steigung, die Passstrasse zum Boulder Mountain
 angekommen, auf über 3000m konnte man schon eine Jacke vertragen
 here we go!!!! BBQ mit anschliessender marsh mellow grill Orgie
 ab in den Arches N.P.
 Delicate Arch, Utah's Wahrzeichen
 beeindruckende Fahrt durchs Monument Valley
 ein Genuss, das radeln entlang dem Lake Powell
 der grandiose Antelope Canyon
 Horseshoe Bend Overlook
 Erfrischung auf der Fahrt am Grand Canyon
 Sunset am Grand Canyon
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Cycling The Grand Circle Tour Report
12.09.-27.09.2003
Unsere erste Velo Tour in den USA ist beendet und ich kann nur sagen, ich freue mich jetzt schon auf die nächste. Wir waren eine Gruppe von 4 Mädels und 2 Jungs, Anita, Carmen, Esther und Bruno waren mit dem Velo unterwegs, Bernd "Biff" war der Veloguide und Claudia hat für uns gekocht und ist das Transportfahrzeug gefahren.
12.09. Ankunft im Spielerparadies
Allesamt sind gut in Las Vegas angekommen, zum Teil noch recht müde und mit einem ziemlichen Jetlag, aber auch das hat sich geändert, spätestens als wir auf dem Velo saßen und uns der Fahrtwind ins Gesicht geblasen hat.
13.09. Leaving Las Vegas
Die Velos wurden angepasst und die letzten Vorbereitungen getroffen, dann ging es los, mit unserem Transferfahrzeug durch die Mohave Wüste, für eine Weile über den Interstate Highway und bald waren wir im Süden von Utah, im Zion National Park.
Für den ersten Tag stand ein leichtes Einrollen auf der phantastischen und autofreien Zion Canyon Road auf dem Programm, ein paar ganz lockere Kilometerchen, bevor es auf dem Campground zum ersten Mal was leckeres zu Essen gab.
14.09. Heute gleich eine schwere Etappe
Ein Stop im Zion National Park lohnt sich immer und so wanderten wir vor unserer ersten Etappe zum Canyon Overlook und hatten nach nur 15 Minuten Aufstieg einen herrlichen Ausblick auf das Tal und die gewaltigen Zionformationen. Anschließend radelten wir los auf dem für Zion typisch roten Asphalt, vorbei an herrlichen Landschaftsbildern - Genuss pur- so stellt man sich Velofahren vor.
Lunch Time!!!! aber nicht nur Lunch Time sondern auch die Zeit zum Schuhwechsel, Bruno the Flip Flop Guy entledigt sich seiner Radschuhe um fortan mit "Flip Flops" durch den Südwesten zu heizen, ein kleiner Tip für Nachahmer: eher ungeeignet oder nur für Guys der harten Sorte!!!!
Mittlerweile haben wir die 2000m Marke erreicht, der Puls rast anders als gewohnt und es wird ja noch höher hinaus gehen. Noch ein kurzer Wasserstop bevor bei km 100 die 11 km lange Steigung zum Bryce Canyon National Park begann, aber mit angenehmen 5% im Durchschnitt packten wir das locker. Am Campground angekommen erwartete uns erstmal ein angenehm warmer Whirlpool.
15.09. Freier Tag am Bryce Canyon
Einen easy Start in den Tag, mit einem gemütlichen Frühstück. Dann tauchte plötzlich ein Kamerateam vom Amerikanischen Adventure Channel "Discovery" auf und drehte einen Film über die National Parks in Utah und wir waren mittendrin. Anschließend fuhren wir in den Park, besuchten viele Aussichtspunkte, wanderten den Queens Garden Trail durch den Bryce Canyon und machten Unmengen von Photos.
16.09. Eiskalter Wasserfall und Triathlon
Nachdem wir recht schnell die 80 km vom Bryce Canyon National Park nach Escalante zurückgelegt hatten, gab es noch eine Draufgabe. Wir machen unseren Triathlon perfekt und wanderten zum Schwimmen an den Calf Creek Fall. Während Carmen, eher eine Bikerin als Hikerin, kehrt machte (auf dem Velo ist sie auch viel schneller) wanderten Anita und Esther, dem Hungerast nahe, eisern durch.
Dann die böse Überraschung, wir hatten uns aufs abkühlen gefreut, aber die Falls waren noch kälter als ein Tauchbecken in der Sauna. Na ja, für wenigstens 10 Sekunden oder waren es 5, mussten Bruno und ich dann doch noch rein.
17.09. The big storm
Bei der Abfahrt in Escalante war es schön warm, genau das Wetter das man braucht um den über 3000m hohen Boulder Mountain zu überqueren.
Durch das Escalante Grand Staircase National Monumet ging es auf und ab. Auch Serpentinen findet man hier , was in den USA ja eher eine Seltenheit ist, und dann kletterten wir vom Tal zum Rand hinauf. Auf diesem Grat hat es dann erstmals ein wenig zu winden begonnen.
Lunch gab es dann im Anazasi State Park, einem Museum über die Pueblo Indianer, wo es uns die Butter fast vom Brot geblasen hat.
Auf die Abfahrt hatten wir uns gefreut, aber dann kam der Sturm, ich würde mal behaupten, dass die Mumuku Winde auf Hawaii Pipifax sind dagegen, und das auf einer Abfahrt. Huuuh scaaaaary!!!
Noch bevor wir in Torrey ankamen erreichten die Winde Ihren Höhepunkt, der Computer hat vermutlich nur noch Einstellig angezeigt, aber um dort drauf zu schauen hatten wir eh keine Zeit mehr. Wir waren mit kämpfen beschäftigt.
Am Campground haben uns die Einheimischen gesagt, dass dies ein Wintersturm sei, der 6-8 Wochen zu früh dran ist, na ja war ja nicht so schlimm, "we all survived Highway No.12" und den Boulder Mountain.
18.09. The Day After
Die Einheimischen hatten uns noch vor einer kalten Nacht gewarnt, aber die war eigentlich gar nicht so extrem, viel schlimmer dann der morgen danach auf dem Velo, F*** cold, kann ich da nur sagen. Nach ca. 20 km haben wir im Capitol Reef National Park im Besucherzentrum einen Stop eingelegt, der etwas länger dauerte als geplant, denn dort war so schön warm.
19.09. Enjoy Moab
Moab, Outdoor Activity Town schlechthin, Moab ist einfach cool. Aber irgendwie war niemandem so richtig nach Rafting, Jeep fahren in den Canyonlands oder Mountain-Biken auf dem Slickrock Trail zumute. Jeder von uns hat diesen Tag genossen und nach einem Tag Entspannung fehlte eigentlich nur noch ein BBQ, welches wir logischerweise am Abend von Claudia zubereitet wurde, ist doch klar.
20.09. endlich wieder aufs Velo...
... und ab in den Arches N.P
Die Mädels hatten beschlossen, bevor es in den Park geht noch ein paar Kilometer entlang dem Colorado River zu fräsen, gesagt getan. Anschließend ging es bergauf in den Park, allerdings war es weniger schlimm als es aussah. Vorbei an Sehenswürdigkeiten wie Balanced Rock, the Windows Section, Landscape Arch und als Höhepunkt Utah`s Wahrzeichen, der Delicate Arch! Hier haben wir einen sensationellen Sonnenuntergang genossen, wow.
Nur die schreienden "get out of the Arch" Fotografen störten die Idylle ein wenig, aber das ist ja schließlich schon Kult dort oben und gehört dazu.
21.09. Ab zu den Navajo Indianern ins Monument Valley...
..aber die machten es einem alles andere als leicht um in ihr Gebiet zu gelangen, denn da ging es ganz schön rauf und runter. Als Belohnung radelten wir dann den Monumenten des Monument Valley entgegen! Hier kam die Wild West Stimmung dann so richtig auf. Für mich immer wieder ein sehr spezieller mystischer Ort.
Am Abend gab es dann Navajo Pizza, eine ganz leckere Spezialität der Indianer, die eigentlich Navajo Tacos heißt, und ziemlich stopft! Zum ersten Mal mussten wir mit den großen Portionen kämpfen.
22.09. Acht platte Reifen
Das war der Tag der platten Reifen. Als wir am Lunch Stop angekommen waren haben Anita, Carmen und Esther ihre Velos -vorbildlich mit dem Hinterrad- an den Verkaufshütten der Navajo Indianer angelehnt. Allerdings waren da ziemlich fiese Stacheln von irgendwelchen Pflanzen auf dem Boden und haben sich durch die Pneus in die Schläuche gebohrt. Drei Velos vorne und hinten waren platt. So gab es eben einen längeren Lunchstop und gleich einen Kurs im Schlauchwechseln dazu. Bruno flickte, Bernd wechselte und die Mädels halfen fleißig mit.
Auf der Strecke ist uns dann noch zweimal die Luft ausgegangen, allerdings nur den Schläuchen. Die Gruppe hat die 117km bis zum einzigartigen Lake Powell locker weggesteckt.
23.10. Canyon, Colorado, Baden
Ruhetag am Lake Powell - aber auch heute waren wir natürlich wieder aktiv. Morgens haben wir den beeindruckenden Carl Hayden Damm besichtigt, Esther hat gesagt: "Für Schweizer Verhältnisse ist das aber eher ein eher kleiner Damm!" Ich kann das immer noch nicht so recht glauben. Wahrscheinlich muss ich mir Eure Dämme wirklich mal anschauen. Ein Pflichtbesuch ist natürlich der Antelope Canyon, auch genannt Korkenzieher Canyon, wegen seiner Spiralenform.
Als Leckerli haben wir dann noch einen Abstecher zum Horseshoe Bend Overlook gemacht. Mit atemberaubendem Blick auf den Colorado River. Anschließend nahmen wir noch erfrischendes Bad im Lake Powell.
24.10. The "huge" Highlight
Heute ging es hinauf zum Grand Canyon, ein paar Höhenmeterchen waren schon noch zu bewältigen um den Giganten zu sehen, und dann stehst du davor und kannst es nicht glauben. Riesig, nicht zu beschreiben! Diejenigen, die auf unserer Tour nicht dabei waren, müssen eben ein anderes mal mitkommen. Ich glaube, man kann hierher kommen so oft man will, die Nackenhaare stehen einem jedes Mal wieder zu Berge, wenn man ihn sieht: den Grand Canyon.
25.10. Tour entlang dem Rim
Zum Abschluss hat jeder auf eigene Faust noch eine Tour entlang des Grand Canyon South Rim unternommen. Faszinierende und beeindruckende Ausblicke gibt es da alle paar Meter.
Carmen hatte an diesem Tag noch Ihre Co-Piloten Prüfung bei einem Heliflug über dem Canyon abgelegt. Der Besuch des IMAX Kino und ein sensationeller Sonnenuntergang waren ein gelungener Abschluss im Grand Canyon National Park.
26.10. via Route 66 zurück nach Las Vegas
Das Rad blieb auf dem Van und wir machten uns auf den Weg nach Seligman, an der ROUTE 66, zu den legendären Delgadillos Brüdern Angel und Juan.
Dort ist immer eine Menge Fun angesagt und nach 2 Wochen Kohlenhydraten, Gemüse und Salaten, genehmigten wir uns einen dicken fetten Burger mit Pommes und einen leckeren, selbstgemachten Milchshake.
Nach fast 14 Tagen Natur pur und vielen National Parks fuhren wir nach Las Vegas.
Mitten drin im Glamour und Glitzer, schauten wir uns noch die faszinierende Lightshow an der Freemont Street an und tanzten zu den Songs der Live Band "Love Shack", bevor sich dann einige noch beim Black Jack oder dem einarmigen Banditen versuchten.
27.10. Time to say good bye
Wie immer ging die Zeit viel zu schnell vorbei und es hieß Abschied nehmen von einem fantastischen Land, einer ebenso fantastischen Tour und neuen Freunden.
See you soon
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