Tour des Pyrénées – Auf den Spuren der Tour de France
Du wirst zwar kaum im gelben Trikot auf den Champs-Élysées einrollen, doch dein Rennrad bringt dich über genau jene Anstiege, die den Mythos der Tour de France geschaffen haben. Namen wie Col du Tourmalet, Peyresourde oder Aspin stehen für Geschichten voller Triumph und Leid. Auf der Tour de Pyrénées folgst du dieser Legende von der Mittelmeerküste bis ins Herz der Ardèche und erlebst die Pyrenäen so intensiv, wie es sonst nur den Profis vergönnt ist.
Das Wichtigste in Kürze
Zahlen und Fakten
Highlights
Leistungen
Im Pauschalangebot inbegriffen
Nicht inbegriffen
Reduktionen
Streckenplan
Etappen & Programm
Die Anreise erfolgt über Nacht im Car von Walliser Reisen. Der Car fährt am Freitagabend in der Schweiz ab (siehe Fahrplan für genaue Abfahrtszeiten).
Mit einem Frühstück gestärkt, führt uns die erste Etappe von der Costa Dorada durch das herrliche Weinbaugebiet des Priorats und das katalanische Hinterland nach Lleida. Die ersten Kilometer fahren wir am Meer entlang, bevor es ins Landesinnere geht und die ersten kleinen Pässe anstehen. Nach gut der Hälfte der Strecke haben wir den Grossteil der Höhenmeter hinter uns und rollen bald gemütlich in Lleida ein.
Nach einer kurzen und eher flachen Fahrt verlassen wir Katalonien und fahren in die spanische Provinz Aragon. Der Norden Aragoniens wird von den Pyrenäen geprägt, die wir aber erst morgen in Angriff nehmen. Die erste Etappenhälfte bleibt weitgehend flach. Der zweite Teil ist dann mit einigen kleinen Wellen und Hügeln gespickt. Unser Etappenziel ist das Zentrum des herausragenden Weinbaugebiets Somontano.
Heute führt uns die Fahrt zuerst durch den weitgehend unbekannten Naturpark "La Sierra y Cañones de Guara" - ein traumhaftes Gebiet für Kletterer und Canyoning Touren. Aber auch wir Radfahrer werden unsere Freude in diesem sehr wenig befahrenen Naturpark haben. Wir sind bereits in den Vorpyrenäen und somit erwartet uns heute die erste Etappe, in der wir auf über 1'400 Meter klettern. Gegen Ende der heutigen Tour wartet der Puerto de Cotefablo. Die Passhöhe selbst wird in einem kurzen, beleuchteten Tunnel durchfahren. Anschliessend geniessen wir die Abfahrt hinunter zum Etappenziel Biescas.
Unsere erste Herausforderung heute ist der Col du Portalet. Die Passhöhe ist zugleich die Grenze in den Pyrenäen zu Frankreich. Die Passhöhe liegt auf 1791 m ü.M. Der Pass war bereits verschiedene Male im Streckenplan der Vuelta a España und wurde 2023 das letzte Mal gefahren. Nach dem moderat steilen, dafür langen Aufstieg zum Col de Portalet geht es rund 30 Kilometer bergab, bevor wir den zweiten Aufstieg zum Col d'Aubisque in Angriff nehmen - einer der vielen grossen Tour de France Pässe, der zur Hors Catégorie gehört. Darin werden Anstiege eingestuft, die entweder mehr als 1‘500 Höhenmeter oder 1‘000 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung grösser als 6.5 % überwinden. Es folgt die mit einer Gegensteigung garnierte, lange Abfahrt nach Pierrefitte.
Eine typische Pyrenäenetappe wartet auf uns – unsere Königsetappe! Die grösste Herausforderung und das Dach unserer Tour nehmen wir gleich zu Beginn in Angriff: Den berühmten Col du Tourmalet. Mit 2'115 m ü. M. ist er der höchste Strassenpass der französischen Pyrenäen. Auf der Abfahrt vom Tourmalet passieren wir zunächst die Skistation La Mongie. In der kleinen sagenumwobenen Ortschaft Saint Marie de Campan beginnen wir mit dem Aufstieg zum Col d’Aspin. Eine herrliche Abfahrt nach Arreau mit traumhaftem Ausblick erwartet uns, bevor es zum Dessert noch auf den Col de Peyresourde geht. Von dort geht‘s in einer rasanten Abfahrt unserem Tagesziel entgegen, wo wir es uns definitiv verdient haben, die Beine hochzulegen.
Nach der Königsetappe erwartet uns nochmals ein anspruchsvoller Tag. Zunächst geht es relativ flach in Richtung Norden nach Saint Beat. Dort wartet bereits der nächste Klassiker der Tour de France. Der Col de Menté steht seinen grossen Brüdern in nichts nach. Mit durchschnittlich 10 % Steigung gehört er eher zur Sorte Hochkaräter. Zwischen steilen Felswänden, durch das Flusstal der Garonne, steigt die Strasse ruppig an. Danach wartet bereits der Col de Portet d'Aspet. Mit knackigen 12 % geht's hinauf, vorbei am Casartelli-Denkmal, welches an den hier verunfallten Radprofi Fabio Casartelli erinnert. Steil schlängelt sich die Strasse nach oben. Eine handvoll harter Passagen mit einer Maximalsteigung um die 15 % müssen auf diesen letzten Kilometern überwunden werden. Auf einem Schild findet man eine Angabe von 17 % Maximalsteigung. Ob das stimmt? Nach der Passhöhe geht es nur noch abschüssig nach St. Girons.
Die ersten Kilometer führen uns am Fluss Le Salat entlang. Bis Massat steigt die Strasse schleichend an. Direkt hinter der kleinen Ortschaft auf 650 Metern Höhe befindet sich der Einstieg zum Col de Port. Eine kurze Abfahrt führt in eine Senke hinunter, dann geht es mit Schwung erneut los. Unser nächster Pass, der Pas de Souloummbrie ist eher unbekannt. Nach der Passhöhe wartet keine wirkliche Abfahrt, denn es geht rund 16 Kilometer wellig weiter, bevor wir den nächsten Pass unter die Räder nehmen. Der Col de Marmare ist ein kleiner Pass oberhalb des Tals des Flusses Ariège. Eine wunderschön ruhige, sehr gleichmässige Auffahrt zur Passhöhe erwartet uns. Danach legen wir noch 50 Kilometer auf der attraktiven Route de Corniche zurück, bevor wir am Etappenort eintreffen.
Nach sieben intensiven Etappen lassen wir es heute etwas ruhiger angehen. Die Pyrenäen liegen hinter uns, und wir haben heute nur einen kleinen Aufstieg im Programm. Nach einem 12 Kilometer langen Einrollen entlang einem Flüsschen nehmen wir den Col du Valmigère mit Leichtigkeit.
Heute erwartet uns eine äusserst interessante Stadt am Zielort. Das markante Kennzeichen Carcassonne’s ist unverkennlich die mittelalterliche, auf einem Hügel der Altstadt gelegene Festung. Seit 1997 gehört die Altstadt von Carcassonne zum UNESCO Weltkulturerbe.
Ab heute ist unsere Gruppe etwas kleiner. Die Gäste der Basistour haben sich in Carcassonne von uns verabschiedet. Für die noch Verbliebenen geht es in die Gorges d'Ardèche. Die heutige Etappe hat es in sich. Mit knapp 160 Kilometern ist sie die Längste der gesamten Fernfahrt. Zwar geht es nicht mehr ganz so hoch hinaus wie noch in den Pyrenäen, doch die rund 2'480 Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen. Die gesamte Etappe führt uns durch die Montagne Noire (dt. Schwarzes Gebirge), die südlichsten Ausläufer des französischen Zentralmassivs.
Gleich zu Beginn sind wir auf der sanft ansteigenden RouteSaint Victor unterwegs. Dann rollen wir circa 70 Kilometer der Tarn entlang - das Mittelstück der heutigen Tour ist eher flach. Danach führt uns unsere Route ins südliche Zentralmassiv, wo wir dann in die Hochebene Causse Méjean klettern. Zu unserem Etappenziel Florac geht es in einer Serpentinenabfahrt steil bergab. Vorsicht ist geboten!
Zum Abschluss unserer Fernfahrt wartet nochmals ein Leckerbissen auf uns. Die Etappe führt uns durch die Schlucht der Ardèche. Zuerst müssen wir noch unseren letzten Pass, den Col de la Croix de Berthel überwinden. Dieser ist mit 17,5 Kilometern zwar sehr lang, steigt aber nur ganz sanft an. Der Schluss unserer Etappe durch die Schlucht der Ardèche hat es nochmals so richtig in sich. Von Vallon Pont d'Arc ausbefahren wir das Ardèchetal auf der Panoramastrasse Richtung St. Martin. Immer wieder bieten sich grandiose Ausblicke auf die sich durch das Gestein windende Ardèche. Gleich zu Beginn der Schlucht sehen wir den berühmten Felsdurchbruch Pont d’Arc, eine natürliche Steinbrücke über den Fluss. Ein ständiges Auf und Ab fordert uns noch ein letztes Mal, bevor wir dann in St. Martin ein wohlverdientes Bad im Fluss geniessen.
Nach unserem gemeinsamen Abschlussessen bringt uns der Reisecar von Walliser Reisen per Nachtfahrt zurück in die Schweiz.
Sicherlich mit müden Beinen erreichen wir am Mittwochmorgen die Schweiz.
(Siehe Fahrplan für genaue Ankunftszeiten).
Radgruppen
Erlebe perfekt organisierte Rennvelo-Touren für verschiedene Leistungsniveaus! Wähle deine bevorzugte Gruppe und geniesse die mehrtägige Fahrt zusammen mit Gleichgesinnten. Das Tempo ist dir doch zu schnell oder du hast müde Beine vom Vortag? Kein Problem! Die Radgruppe kann von Tag zu Tag und oftmals sogar während einer Tour gewechselt werden.
Auf dieser Tour bieten wir Radgruppen für folgende Niveaus:
| Leistungsniveau | Ø Geschwindigkeit |
|---|---|
| Moderat | 21 – 24 km/h |
| Mittel | 23 – 26 km/h |
| Sportlich | 25 – 28 km/h |
Unsere erfahrenen Guides führen dich auf verkehrsarmen Strassen durch atemberaubende Landschaften und zeigen dir die Highlights der Region. Auf unseren Touren sorgen wir jederzeit für deine Sicherheit und du kommst in den Genuss von einem einzigartigen Rundum-Sorglospaket.
Utensilien wie Regenjacke, Überschuhe, Sonnencreme etc. können bei Bedarf im Begleitfahrzeug deponiert werden und stehen dir so an ausgewählten Standorten zur Verfügung, ohne dass du sie ständig mit dir herumtragen musst. Falls dir mal eine Etappe zu lang oder zu anspruchsvoll ist, besteht oftmals die Möglichkeit, eine ausgewählte Teilstrecke im Begleitfahrzeug zurückzulegen.
Ungefähr nach der Hälfte der Etappe machen in der Regel alle Gruppen einen gemeinsamen Mittagshalt. Geniesse hier unser reichhaltiges Lunchbuffet, während du dich erholst und dich mit anderen Gästen unterhältst. Für die Verpflegung auf dem Rad steht dir vor Ort zusätzlich eine kleinere Auswahl an SPONSER®-Sportnahrung zur Verfügung.
Reiseinformationen
Die Nachtfahrt im Car ist komfortabel und klimafreundlich. Zurückklappbare Luxus-Sitze, ausziehbare Beinauflagen sowie eine Toilette sorgen für eine angenehme Fahrt.
Wenn du dein eigenes Rad in die Ferien mitnehmen möchtest, kannst du dieses im Anhänger des Cars sicher und unkompliziert transportieren lassen.
Die Anreise per Flug bieten wir für die Fernfahrt Tour des Pyrenées nur auf Anfrage an. Dabei spielt es keine Rolle, ob du den Flug über unser Reisebüro oder eigenständig buchen möchtest.
Bitte nimm bei Interesse Kontakt mit uns auf. Gerne prüfen wir gemeinsam mit dir deine Optionen.
Die Nachtfahrt im Car ist komfortabel und klimafreundlich. Zurückklappbare Luxus-Sitze, ausziehbare Beinauflagen sowie eine Toilette sorgen für eine angenehme Fahrt.
Wenn du dein eigenes Rad in die Ferien mitnehmen möchtest, kannst du dieses im Anhänger des Cars sicher und unkompliziert transportieren lassen.
Die Anreise per Flug bieten wir für die Fernfahrt Tour des Pyrenées nur auf Anfrage an. Dabei spielt es keine Rolle, ob du den Flug über unser Reisebüro oder eigenständig buchen möchtest.
Bitte nimm bei Interesse Kontakt mit uns auf. Gerne prüfen wir gemeinsam mit dir deine Optionen.
Weitere Angebote
Aktiv – Ambitioniert
20. März – 22. Mai 2027
Gemütlich – Ambitioniert
10. April – 29. Mai 2027
Gemütlich – Ambitioniert